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Allgemein

Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus: Klein starten, flexibel wachsen

Veröffentlicht am · von Axel Voigt

Für Projektverantwortliche kommt es jetzt auf skalierbare Konzepte an - Förderung schafft Rückenwind

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern nimmt Fahrt auf. Seit April 2026 unterstützt der Bund den Aufbau privater Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern mit insgesamt 500 Millionen Euro. Gefördert werden unter anderem Wallboxen, technische Komponenten, Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen. Je Stellplatz sind bis zu 1.300 Euro für die Vorinstallation, 1.500 Euro mit Wallbox beziehungsweise bis zu 2.000 Euro für bidirektionales Laden möglich.

Für Projektverantwortliche stellt sich damit allerdings eine entscheidende Frage: Wie lässt sich Ladeinfrastruktur heute sinnvoll aufbauen, ohne bereits zu Beginn für einen Bedarf zu investieren, der vielleicht erst in einigen Jahren entsteht?

Ladeinfrastruktur muss nicht immer bedeuten, dass jeder Stellplatz eine eigene Wallbox bekommt. Mit einem intelligenten Lademanagement lassen sich Ladepunkte auch gemeinschaftlich nutzen – etwa von Nachbarn, in Quartieren oder für Gäste und Freunde.

Nutzungsabsprachen können direkt im System abgebildet werden. So wird aus gemeinschaftlichem Laden eine praktische Lösung: Nachbarschaftliche Fairness spart Investitionen.

Und wenn die vorhandenen Ladepunkte irgendwann nicht mehr ausreichen? Dann wird einfach erweitert – bedarfsgerecht, jederzeit und ohne das gesamte System neu planen zu müssen.

Gerade bei Mehrfamilienhäusern ist eine schrittweise Strategie häufig sinnvoll. Statt sofort jeden Stellplatz mit einem Ladepunkt auszustatten, können zunächst die tatsächlichen Bedarfe ermittelt und beispielsweise einige Stellplätze elektrifiziert werden. Gleichzeitig sollte die technische Infrastruktur so geplant werden, dass weitere Ladepunkte später ohne grundlegende Umbauten ergänzt werden können.

Genau hier liegt der Vorteil eines herstellerunabhängigen Systems wie acharge. Das acharge DYLAMO Backend kann Ladestationen verschiedener Hersteller über standardisierte Schnittstellen wie OCPP und Modbus anbinden. Dadurch müssen Projektverantwortliche nicht bereits heute festlegen, welcher Hersteller in fünf oder zehn Jahren noch die passende Lösung anbietet.

Das Prinzip: überschaubar beginnen, Erfahrungen sammeln und mit dem tatsächlichen Bedarf wachsen. Das System ist darauf ausgelegt, mit der Elektromobilität in der Immobilie mitzuwachsen – von wenigen Ladepunkten bis hin zu größeren Installationen. Ein dynamisches Lastmanagement sorgt dabei dafür, dass die vorhandene elektrische Leistung intelligent auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt werden kann.

Für Eigentümer, Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen bedeutet das mehr Planungssicherheit: Die Investition muss nicht auf Basis einer unsicheren Prognose maximal dimensioniert werden. Stattdessen kann ein Gebäude bedarfsgerecht elektrifiziert und jederzeit erweitert werden – unabhängig davon, welche Wallboxen oder Ladegeräte künftig zum Einsatz kommen.

Die Zukunft der Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ist damit nicht unbedingt der möglichst große erste Schritt. Sie ist ein System, das den ersten Schritt klein halten und die nächsten Schritte offenlassen kann.

Mit einer solchen modularen und herstellerunabhängigen Architektur werden Fördermittel gezielt eingesetzt, Investitionen besser planbar und Gebäude auf einen steigenden Anteil von Elektrofahrzeugen vorbereitet.

https://www.acharge.de/produkte/acharge-dylamo

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